Fünf Elemente  

Die Fünf Elemente der Chinesischen Medizin

Text von:
Pao Siermann; Heilpraktiker
Rosenthaler Str. 9, 10119 Berlin, Telefon: 030-785 02 41
http://www.die-fuenf-elemente.de

Mit der Lehre von den Fünf Elementen beschreibt die Chinesische Medizin die Gesetzmäßigkeiten des zyklischen Wandels, die in jedem Organismus wirksam sind.
Das System der Fünf Elemente ist ein zentraler Baustein der Chinesischen Medizin, entwickelt vor über 2000 Jahren. Abgeleitet aus der Beobachtung der Natur, dient es zur Beschreibung der Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur sowie als Erklärungsmodell für die Organe und Funktionen innerhalb des menschlichen Organismus.

Die Fünf Elemente:
Grundkräfte der Natur

Die Fünf Elemente werden zum einen als Grundkräfte der Natur gesehen, die sich in jedem Menschen wiederfinden lassen. Zum anderen entsprechen sie in ihrer stetigen Abfolge dem Zyklus der Jahreszeiten und sind damit ein Modell für alle zyklischen Wandlungsprozesse. In diesem ganzheitlichen Modell gibt es keine Trennung von Körper, Emotionen, Gedanken und Bewußtsein – diese werden als verschiedene Ausdrucks- oder Erscheinungsformen ein- und derselben Energie gesehen. So sind zum Beispiel der Frühling, der Wind, der Osten, die Leber, der Ärger, die Kreativität und die Fähigkeit zu planen gleichermaßen Ausdruck von Holz-Energie.

Bild: Die Fünf Qi gehen zum Ursprung zur Audienz (gemeint: die Qi der Fünf Elemente)

 

 

Unterstützung und Regulation: die Fünf Elemente im Zusammenspiel

Die Fünf Elemente beschreiben spezifische Anteile eines jeden Organismus, deren Zusammenspiel erst das Funktionieren dieses Organismus ermöglicht. Mit Hilfe des Hervorbringungs- und Kontrollzyklus der Fünf Elemente lassen sich die Wechselwirkungen und Abhängigkeiten im Organismus systematisch in Form von Unterstützung und Regulation darstellen.

 

Ungleichgewichte und Vorgehensweisen zur Harmonisierung

Die Chinesen beschreiben, wie die Fünf Elemente sich einerseits gegenseitig stärken, andererseits regulieren, und wie sich eine Schwächung an einer Stelle des Systems sich im gesamten System fortpflanzt. So lässt sich mit Hilfe dieser fünf Elemente und ihres Zusammenwirkens jedes lebendige System beschreiben, auf Ungleichgewichte und deren Zustandekommen hin untersuchen, und es ist möglich, systematisch Lösungswege zur Hinführung auf ein neues Gleichgewicht zu entwickeln. Über die Medizin hinaus lässt sich das Modell auch anwenden auf unsere Beziehungen, unsere Projekte, zur Lösung von Konflikten im privaten wie im beruflichen Bereich und zur Verbesserung unserer Lebensumstände in allen Bereichen unseres Lebens.

In der Chinesischen Medizin spielt das Fünf-Elemente-Modell eine besondere Rolle in der Klassischen Akupunktur, aber auch in der Ernährungslehre.


zur Startseite von www.heilpraktik.de

 
 
 

 

 

 

 

 

 


 

Fachliteratur

Bestimmtes Buch suchen

 
 

Suche