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Die Funktionelle Entspannung nach Fuchs ist
eine tiefenpsychologische, körperorientierte Therapiemethode, die durch
Entspannung, bewusste Atemtechnik und leichte Bewegungen das
Unterbewusstsein der Patienten erreichen will. Über die verfeinerte
Selbstwahrnehmung körperlicher Funktionen und über Differenzierung der
Sinneswahrnehmung soll ein Zugang zu den zu behandelnden psychosomatischen
Problemen geschaffen werden.
Mit Hilfe von Handlungsanweisungen, die der
Therapeut dem Patienten gibt, sollen auf körperlicher Ebene Prozesse
ausgelöst werden, die sich direkt auf die Psyche auswirken.
Es gibt kein festes, aus Übungen
bestehendes Therapieprogramm, sondern der Patient wird vom Therapeuten
angeregt, sich selbst zu entdecken, sich zu erspüren und diese Erkenntnisse
in sein Bewußtsein zu heben.
Im Zentrum der Behandlung steht der Vorgang
des »Loslassens«, d. h. einer an die Dauer von Ein- und Ausatmen gekoppelten
Entspannung.
Die Methode wurde von Marianne Fuchs (geb.
1908) Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelt und bedient sich auch Techniken
aus der anthroposophischen Medizin und der Atemtherapie.
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