Gefleckter Schierling

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Der Schierling ist schon seit der Antike als Giftpflanze berühmt. Mit Opium vermischt war er ein staatlich abgegebenes Selbstmordgift. Schon 0,5 Gramm des enthaltenen Hauptalkaloids Coniin wirken tödlich. Der Tod tritt bei vollem Bewusstsein durch Atemlähmung ein.

Wegen der Gefährlichkeit der Pflanze wird sie heute medizinisch nicht mehr eingesetzt. Früher benutzte man sie als krampflösendes und schmerzstillendes Mittel.

Vergiftungen können vorkommen durch Verwechslung der Wurzel mit Meerrettichwurzeln, der Blätter mit Petersilienkraut und der Samen mit Anis oder Fenchel.

 

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