Kampferbaum

www.heilpraktik.de
 

Siehe auch: Psychoaktive Pflanzen, Australische Buschblüten, Heilpilze,
Aphrodisiaka (Liebespflanzen), Noreia-Alpenblüten, Gemmotherapie, Bachblüten
Krankheiten von A-Z und zugeordnete Heilpflanzen


 


    Der Kampferbaum (Cinnamomum camphora) wächst hauptsächlich in Asien, Ostafrika und Brasilien und wird bis zu dreissig Meter hoch. Seine stark riechende Rinde ist Lieferant für das arzneilich genutzte Naturprodukt Campher.

Vom Geruch her erinnern die farblosen bis weißen Campherkristalle an Eukalyptus und Menthol.
In der Medizin wird Campher äußerlich in Salben bei Rheuma, Neuralgien und Muskelzerrungen angewandt, innerlich bei Inhalationstherapien gegen Erkältungen, in der Zahnmedizin zur Desinfektion von entzündeten Wurzelkanälen.

Campher wird heute fast nur noch äußerlich in Form 10%iger Salben eingesetzt. Die Salben wirken durchblutungsfördernd und kommen bei chronischer Arthritis, Sehnenscheidenentzündung, traumatischer Schwellung, Myalgie, Bursitis, Zerrung, Verstauchung und entzündlichem Ödem zur Anwendung.


  In Überdosis oral eingenommen, kommt es zu Übelkeit, Angst, Atemnot und Aufgeregtheit, Verwirrtheits- und Dämmerzuständen, Depersonalisation, extremen Déjà-vu-Erlebnissen, Panik und akuten tiefgreifenden Störungen des Kurzzeitgedächtnisses bis hin zu Amnesie und epileptischen Anfällen. Die tödliche Dosis für einen Erwachsenen liegt bei 0,1 g/kg Körpermasse.



 
In der Homöopathie wird Campher unter der Bezeichnung Camphora eingesetzt. Er dient hier zur Behandlung von Erkältungskrankheiten. Besonders im Anfangsstadium einer Grippe wird Camphora häufig verordnet. Auch bei kollapsartigen Schockzuständen wird das Mittel eingesetzt.

Bei Beschaffungsproblemen gibt man "Kräutershop",  "Ethnobotanischer Fachhandel", oder "Online Apotheke" in eine Suchmaschine ein.

Benutzerdefinierte Suche