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Die Osteopathie ist eine
sanfte, ganzheitliche Medizin. Die einzigen Instrumente sind die Hände der
Therapeutin, ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Intuition.
Die Osteopathie hat sich in Amerika entwickelt, im Jahr 1892 wurde die erste
Universität für osteopathische Medizin von Dr. A. T. Still in Missouri
gegründet. Im Jahr 1995 gab es bereits 17 derartige Lehrstätten, sowohl die
Olympiade als auch die Armee werden in den USA osteopathisch betreut.
Die Osteopathie hat eine
strenge wissenschaftliche Basis, präzise Kenntnisse der Mikro- und
Makro-Anatomie und der Physiologie des Körpers sind die Voraussetzung der
schmerzfreien Behandlung, die oft schnellere und nachhaltigere Heilerfolge
erzielt als die Medizin mit Medikamenten oder Chirurgie.
Allerdings benutzen
Osteopathen sämtliche nötigen Verfahren der medizinischen Diagnostik und
ihre Hände zur osteopathischen Diagnostik, die auch kleinste Bewegungen,
Veränderungen oder Verlagerungen erspürt.
Die Ursache von Schmerz und Vitalitätsverlusten sind oft
Bewegungseinschränkungen in den Körpergeweben. Die Osteopathin löst diese
Blockaden sanft, so dass die Selbstheilungskräfte des Körpers stimuliert
werden.
Einsatzgebiete:
Akute Störungen wie zum Beispiel Ischias-Beschwerden, Zustand nach Unfall...
Chronische Leiden wie zum Beispiel Verschleiß, Schultersteifigkeit...
Funktionelle Störungen in der inneren Medizin wie Verdauungs- oder
Magenprobleme, Herzbeschwerden. In der Kinderheilkunde Lernstörungen, Gang-
und Haltungsschäden, im neurologischen Bereich Kopfschmerz, Schlafstörungen
....
Bei der osteopathischen
Behandlung werden 3 Systeme unterschieden:
1. Der Bewegungsapparat mit seinen Knochen, Bändern, Muskeln und Sehnen.
2. Die inneren Organe mit ihren Blut- und Lymphgefäßen und den Nerven.
3. Das Nervensystem mit seinen Blutgefäßen, Hüllen und Befestigungen und der
Gehirnflüssigkeit mit den Häuten und Membranen der sie umgebenden Räume (cranio-sacrale
Osteopathie).
Diese drei Systeme beeinflussen sich gegenseitig und brauchen ein
harmonisches Gleichgewicht. Ein lokaler Schmerz kann seine Ursache an
anderer Stelle haben. Deshalb untersucht und behandelt der Osteopath auch
Stellen, an denen keine Symptome sind.
Ziele :
Schmerzen lindern, Beweglichkeit wiederherstellen, Selbstheilungskräfte
reaktivieren, die Vitalität erneuern.
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