Prüfungsfragen für die amtsärztliche Heilpraktikerprüfung
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Frage 102:

Welche Aussagen zur Bauchspeicheldrüse treffen zu?

1. Sie produziert verdauungsfördernde Säure.

2. Sie gibt Hormone an das Blut ab.

3. Sie produziert ein Hormon, welches für einen Anstieg des Blutzuckerspiegels sorgt.

4. Sie sorgt für einen rechtzeitigen Eintritt des Sättigungsgefühls.

5. Sie gibt Sekrete an den Dünndarm ab.

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Hier geht es zur Antwort Die richtige Antwort ist: 2, 3 und 5

Die Bauchspeicheldrüse – in der medizinischen Fachsprache das Pankreas – ist ein quer im Oberbauch liegendes Drüsenorgan der Wirbeltiere. Die von ihr gebildeten Verdauungsenzyme werden über einen oder zwei Ausführungsgänge in den Zwölffingerdarm abgegeben. Sie ist daher eine exokrine Drüse (exokrin „nach außen abgebend“). Diese Verdauungsenzyme spalten Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette der Nahrung im Darm in ihre Grundbestandteile und zerkleinern sie damit in eine von der Darmschleimhaut aufnehmbare Größe. Darüber hinaus werden in der Bauchspeicheldrüse Hormone gebildet, die direkt an das Blut überführt werden. Damit ist sie gleichzeitig auch eine endokrine Drüse (endokrin „nach innen abgebend“). Dieser endokrine Anteil des Pankreas sind die Langerhans-Inseln, die vor allem für die Regulation des Blutzuckerspiegels (über die Hormone Insulin und Glucagon) sowie von Verdauungsprozessen verantwortlich sind. Eine Entzündung des Pankreas (Pankreatitis) führt durch die freiwerdenden Verdauungsenzyme zu einer Selbstverdauung. Bei einem Funktionsausfall des exokrinen Teils (Exokrine Pankreasinsuffizienz) kann die Nahrung nicht mehr aufgeschlossen werden. Die bekannteste Störung des endokrinen Anteils ist die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).

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