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Die Magie
des Feuers hat die Menschen schon von Anbeginn der Zeiten fasziniert. Mit
der Beherrschung dieses Elementes machte er Licht und Wärme für sich
verfügbar. Auch der Ohrkerze wird diese Faszination entgegengebracht. Seit
alters her ist sie deshalb als gutes Naturmittel in verschiedenen Kulturen
bekannt.
Geschichtliche Wurzeln finden wir bei den Steppenvölkern Sibiriens, im
asiatischen Raum und bei den Indianern Nord- und Südamerikas.
Alte
Felsmalereien zeigen die Verwendung der Ohrkerzen bei Einweihungs-Ritualen
und Medizin-Zeremonien.
Durch die
Hopis, dem ältesten Pueblo-Stamm mit großer Heilkenntnis und hoher
Spiritualität, gelangte dieses Wissen wieder nach Europa.
Ohrkerzen
wirken rein physikalisch. Ein leichter Unterdruck (Kamineffekt) und die
durch die Bewegung der Flamme hervorgerufenen Vibrationswellen der Luft in
der Ohrkerze wirken wie eine sanfte Trommelfellmassage.
Dies
führt zu einem intensiven Gefühl angenehmer Wärme und einem als "befreiend"
empfundenen Druckausgleich im Ohr-, Stirn- und Nebenhöhlenbereich.
Dieser
physikalische Reiz wirkt auf das Trommelfell, den Mittelohrbereich sowie die
Eustachische Röhre und dadurch auf das gesamte Kammersystem ein. Meistens
schon direkt nach der Anwendung wird dies subjektiv als wohltuende, druck-
und schmerzlindernde Empfindung, hauptsächlich im Ohr-Kopfbereich,
beschrieben.
Spontan
kann es auch zu einer freieren Nasenatmung und einem verbesserten
Geruchsempfinden selbst bei zuvor verstopfter Nase kommen. Zudem wirkt die
Anwendung der Ohrkerzen angenehm entspannend und emotional zentrierend auf
den Patienten.
Vor allem
Kinder sprechen auf die Ohrkerzen-Therapie besonders gut und schnell an. Sie
ist für sie ein angenehmes und faszinierendes Erlebnis.
Ohrkerzen
sind eines der ganz wenigen Therapiemittel, die eine, gerade in der heutigen
Zeit so notwendige, Vertrauen schaffende Nähe zum Patienten aufbauen können.
Bilder
und Textauszug mit freundlicher Genehmigung von
www.biosun.de
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