Der Myrobalane - bei uns Kirschpflaume genannt - gilt in Indien und Nepal
als heiliger Baum, dessen getrocknete Samen und Früchte als Aphrodisiakum
und im Ayurveda verzehrt werden. Die Samen haben aber in höherer Dosis
halluzinogene bis narkotische Eigenschaften und werden in Südostasien gerne
auch aus diesem Grund gegessen.
In Nepal gibt es Myrobalanentee in Teebeutelform, bei uns sind die Samen des
Baumes im Handel mit ayurvedischen Produkten erhältlich.
Die kugeligen Steinfrüchte weisen einen Durchmesser von etwa 2 bis 3 cm auf,
sie reifen früh, teilweise schon im Juni und im Juli mit einzelnen
nachreifenden Sorten. Die essbaren Früchte sind entweder gelb bis kirschrot
oder seltener, blauviolett.