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Bei der Fiebertherapie wird künstlich
eine erhöhte Körpertemperatur erzeugt, um eine Immunstimulation zu erzeugen.
Das künstlich erzeugte
Fieber fördert den Stoffwechsel, die
Durchblutung und die Schweißsekretion, macht krankmachende Keime
empfindlicher für Abwehrzellen und stimuliert das Immunsystem.
Eine Fiebertherapie darf nur in einer Klinik
durchgeführt werden, die eine ständige Beobachtung des Patienten durch den
Arzt erlaubt.
Zur Erzeugung des Fiebers werden abgetötete
Bakterien in Verbindung mit Mistelpräparaten eingesetzt.
Der vermehrte Flüssigkeitsbedarf des Körpers wird
durch Infusionen und vermehrtes Trinken ausgeglichen. Sehr hohes Fieber wird mit Wadenwickeln
kompensiert.
Hauptsächlich wird die Fiebertherapie angewandt bei:
- Krebs
- Asthma bronchiale
- Entzündlichen Darmerkrankungen
- Morbus Bechterew
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