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Bei diesem ausleitenden Verfahren, das seinen Namen dem
französischen Wort für "kleine Quelle" (= "Fontanelle") verdankt, wird eine
Hautwunde künstlich erzeugt und durch Einlegen eines Fremdkörpers über
Wochen oder Monate offen gehalten. So entsteht ein Eiterherd, der
Flüssigkeit absondert. Der Entzündungsherd soll auf den Körper wie ein
Ventil zum Entfernen von Giftstoffen wirken. Einzig erlaubte Indikation
dieser Therapieform sind Arthrosen von Knie, Hüfte, Schulter und
Wirbelsäule. Voraussetzung ist, dass der Patient nicht auf andere Weise
behandelt werden kann, weil er beispielsweise zu alt für eine Operation ist.
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