Aloe

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Die aus Südafrika und dem Mittelmeerraum stammende Pflanze wird in manchen Kreisen als Wundermittel gegen eine Unmenge an Krankheiten hochgelobt. Dies ist sicherlich übertrieben. In erster Linie wirken die im Saft der Blätter enthaltenen Anthranoide als starkes Abführmittel, man sollte Extrakte der Aloe deshalb bevorzugt äußerlich einsetzen.

Dazu eignen sich die in Vielzahl auf dem Markt erhältlichen Salben und Cremes. Insbesondere die Anwendung von reizlindernden, feuchtigkeitsspendenden und wundheilenden Cremes eignet sich bei der Behandlung von Wunden, Verbrennungen, Akne, Analfissuren und Hämorrhoiden.

Außer den Anthranoiden enthält die Pflanze organische Säuren, Vitamine, Enzyme, Magnesium und Spurenelemente und findet daher auch Anwendung als Nahrungsergänzungsmittel.

Aloe kann die Aufnahme von Salzen ins Blut mindern, dadurch kann es bei entsprechend hoher Dosierung zu Herzrhythmusstörungen kommen. Bei innerlichen Anwendung ist zur Vorsicht geraten bei Kindern, Schwangeren, in der Stillzeit und bei Personen mit Nierenschwäche oder Leberleiden.


   

 

 


Foto mit freundlicher Genehmigung von www.botanikus.de


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