Bei Muskel- und Sehnenzerrungen, sowie bei Muskelfaserrissen und
Quetschungen helfen Umschläge mit Arnikatinktur. Blutergüsse klingen
schneller ab, da die Resorption verbessert wird. Auch bei Prellungen und
Verstauchungen helfen die Auszüge der Blüte.
Diese Wirkung ist auf das in der Pflanze enthaltene Helenalin
zurückzuführen.
Die enthaltenen ätherischen Öle und Flavonoide wirken entzündungshemmend
und antiseptisch. Deshalb findet die Pflanze Anwendung bei Entzündungen im
Mund- und Rachenraum, bei rheumatischen Beschwerden und zur Linderung der
Beschwerden bei Insektenstichen.
Durch die in der Pflanze enthaltenen Flavonoide wird die Durchblutung der
Herzkranzgefäße gesteigert und die Leistung der Herzmuskulatur kann
gesteigert werden.
Bei längerer Anwendung, bei zu hoher Dosierung oder bei entsprechend
empfindlichen Personen kann Arnika Hautausschläge bewirken.
Bei innerlicher Einnahme sollte man sich auf exakt dosierte
Fertigpräparate beschränken.