Aufrechte Waldrebe

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In der Phytotherapie wird die Pflanze wegen ihrer reizenden Inhaltsstoffe nicht eingesetzt, sehr wohl dagegen in der Homöopathie. Hier dient sie bei einer Vielzahl von Krankheiten wie Drüsenschwellungen, Hautausschlägen, Rheuma, Nervenleiden, Lidrandentzündungen und Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane.

Die Waldrebe (Clematis recta) hat eine Vergangenheit als "Schnorrkraut". Sie wurde von Bettlern gebraucht, die sich damit die Haut einrieben, um mitleidserregende Hautausschläge hervorzurufen. Der Saft der frischen Pflanze hat eine stark reizende Wirkung auf die Haut und ruft Blasenbildung hervor.

Die Pflanze wird auch "Steife Waldrebe" genannt.

Waldreben enthalten etwa 0,01% Protoanemonin, das für die hautreizenden Eigenschaften verantwortlich ist.

Die Pflanze wächst an warmen, trockenen Hängen in Süd- und Osteuropa. In Mitteleuropa kommt sie eher selten vor und steht bei uns unter Naturschutz.


   

 

 


Foto mit freundlicher Genehmigung von www.botanikus.de


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