Bärwurz

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In der Volksheilkunde gilt die Bärwurz als ein Mittel zur Appetitanregung und Verdauungsförderung. Die Pflanze, die auch Bärenfenchel genannt wird, wurde früher auch bei Menstruationsstörungen angewandt.

Der vor allem im Bayrischen Wald bekannte und in zylindrischen, braunen Steingut-Flaschen verkaufte Bärwurz-Schnaps wird überwiegend aus Bärwurz (Meum athamanticum) hergestellt.

In der neuzeitlichen Pflanzenheilkunde wird Bärwurz in der Hildegard-Medizin eingesetzt. Im sogenannten Birnenhonig befindet sich als Kräuterhauptbestandteil getrocknete und gehäckselte Bärwurzel wieder.

Das feine dillartige Laub und die Wurzeln haben einen kräftig-deftigen Geschmack, der z. B. gut mit Schnittlauch in Kräuterquarks passt.

Die Pflanze wächst in großen Teilen Europas auf Wiesen und Weiden.


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