Buchweizen

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Der Buchweizen stammt aus Zentralasien und wird seit dem 14. Jahrhundert auch in Europa angebaut. Die reife, frische Pflanze enthält Rutin und Fagopyrin. Das Rutin wird zur Erzeugung von Rutosid in Arzneimittelbuchqualität verwendet. Es wirkt abdichtend auf die Kapillarwände der Blutgefäße und vermindert deren Brüchigkeit. Als Einsatzgebiet kommt bevorzugt die Anwendung bei Krampfadern und Hämorrhoiden zum tragen. Auch bei Arteriosklerose und Netzhautblutungen ist Rutosid hilfreich.

Das im Buchweizen enthaltene Fagopyrin besitzt photosensibilisierende Eigenschaften und kann zu Lichtkrankheit führen.

In der Homöopathie wird die Pflanze gegen juckende Hautreizungen verordnet.

Die geschälten Samen des Buchweizens (Fagopyrum esculentum) enthalten kein Gluten und kein Fagopyrin und werden zur Ernährung benutzt.




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Foto mit freundlicher Genehmigung von www.botanikus.de


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