Chilis sind bekannt als "Scharfmacher" in mexikanischem oder indischem
Essen. Durch die Schärfe werden Krankheitserreger abgetötet, die Verdauung
intensiviert und der Stoffwechsel angeregt.
Die schärfegebende Substanz in Chilis ist das Capsaicin. Es brennt stark
auf Schleimhäuten und auf der Haut.
Bei der äußerlichen Anwendung von Chilis macht man sich die
durchblutungsfördernde Wirkung zunutze.
Durch die gesteigerte Durchblutung können Verspannungen gelockert,
rheumatische Schmerzen gelindert und neuralgische Schmerzen gemildert
werden.
Zur Verwendung kommen Auszüge in Öl oder Alkohol.
Medizinisch findet das Capsaicin in Wärmepflastern Anwendung.