Chinarinde

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Wegen des enthaltenen Chinins wurde die Rinde des bis zu 20 Meter hoch wachsenden Gelben Chinarindenbaumes früher als Medikament gegen Malaria und Fieber eingesetzt. Neben Chinin, das industriell extrahiert wird, ist auch Chinidin enthalten. Aus dem Roten Chinarindenbaum wird ein Medikament gegen Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Appetitlosigkeit und Völlegefühl hergestellt.

Die Rinde wird entweder von gefällten oder wachsenden 6-10 Jahre alten Bäumen geschält.

Chinarinde kann als Tee zubereitet werden, wird aber auch in Form von Extrakten angeboten.

Äußerlich angewandt eignet sich die Chinarinde wegen ihrer zusammenziehenden Eigenschaften zur Behandlung von Schorf und Wunden.

Gegenanzeigen:

Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Kindern anwenden.
Nicht bei Magen- oder Darmgeschwüren einsetzen, da der Magensaftfluss angeregt wird.




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Foto: H. Zell / Wikipedia


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