Wegen des enthaltenen Chinins wurde die Rinde des bis zu 20 Meter hoch
wachsenden Gelben Chinarindenbaumes früher als Medikament gegen Malaria und
Fieber eingesetzt. Neben Chinin, das industriell extrahiert wird, ist auch
Chinidin enthalten. Aus dem Roten Chinarindenbaum wird ein Medikament gegen
Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Appetitlosigkeit und Völlegefühl
hergestellt.
Die Rinde wird entweder von gefällten oder wachsenden
6-10 Jahre alten Bäumen geschält.
Chinarinde kann als Tee zubereitet werden, wird aber auch in Form von
Extrakten angeboten.
Äußerlich angewandt eignet sich die Chinarinde wegen ihrer
zusammenziehenden Eigenschaften zur Behandlung von Schorf und Wunden.
Gegenanzeigen:
Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Kindern anwenden.
Nicht bei Magen- oder Darmgeschwüren einsetzen, da der Magensaftfluss
angeregt wird.