Holunder

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Holundersaft und die Holunderbeeren, aber auch Tees aus Rinde und Blütenständen sind alte Hausmittel bei Erkältungen, Nieren- und Blasenleiden. Die Pflanze enthält die Vitamine B und C, Fruchtsäuren, ätherische Öle, Flavonoide und vor allem Anthocyan, ein Antioxidans, das die Zellmembranen vor Angriffen durch freie Radikale schützt und den Alterungsprozess verlangsamt.

Die ätherischen Öle wirken leicht schweißtreibend und schleimlösend. Auch bei Magenbeschwerden wird Holundertee in der Naturheilkunde erfolgreich angewandt.

Die getrockneten Blüten werden als „Flores sambuci“ in Apotheken angeboten.

Holunder enthält den Stoff Sambunigrin. Über die Verträglichkeit gibt es unterschiedliche Angaben, von "ungiftig" bis „zu vermeiden“. In Einzelfällen kann der Genuss zu Erbrechen bis hin zu starkem Durchfall führen.




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