Vom Löwenzahn werden die Wurzeln und
Blätter zur Bereitung von Tees verwendet. Die Pflanze hat eine harntreibende
Wirkung und regt den Stoffwechsel an, weshalb sie zur Durchspülungstherapie
bei Harnwegsinfekten eingesetzt wird.
Die Bildung von Magen- und Gallensaft
wird gefördert und die krampflösende Wirkung des Löwenzahns wird bei
Verdauungsbeschwerden ausgenutzt.
Wegen der harntreibenden Wirkung sollte
man auf Löwenzahntee vor dem zu Bett gehen verzichten.
Der Löwenzahn enthält
Bitterstoffe, Harze und Triterpene im Milchsaft. Wenn man größere Mengen
davon zu sich nimmt kann es zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen,
Brechreiz und Durchfall kommen. Eine kritische Dosis der Giftstoffe im
Löwenzahn ist aber nicht bekannt.