Mädesüß

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Auch heute wird Mädesüß noch als sanftes Schmerz- und Fiebermittel empfohlen, da die Pflanze Salicylsäure enthält. Die Blüten und die jungen Blätter des Mädesüß werden zu Tee verarbeitet, dem eine gute harntreibende, entzündungshemmende sowie antirheumatische Wirkung nachgesagt wird. Da die in der Pflanze enthaltenen Stoffe jedoch wie bei vielen anderen pflanzlichen Mitteln abhängig von Standortbedingungen in ihrer Dosis stark schwanken, wird in der Regel empfohlen, sich die Pflanzenbestandteile in der Apotheke zu besorgen.

Medizingeschichtlich ist Mädesüß interessant, da lange Zeit aus ihren Blütenknospen reine Salicylsäure gewonnen wurde, ein endzündungshemmender Wirkstoff, der in etwas abgewandelter Form als synthetisch hergestellte Acetylsalicylsäure bis heute verkauft wird, zum Beispiel unter dem Markennamen Aspirin.

Textauszug von Wikipedia: http://de.labs.wikimedia.org/wiki/Echtes_M%C3%A4des%C3%BC%C3%9F




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