Der in den Blättern des Mutterkrauts enthaltene Stoff Parthenolid hemmt
die Zusammenballung von Blutplättchen. Dadurch wird das Risiko von
Verschlüssen in den Blutgefäßen (Thrombose) verringert.
Die enthaltenen ätherischen Öle hemmen die Produktion von Histaminen und
Prostaglandinen, die die Schmerzschwelle herabsetzen. Dadurch eignet sich
das Mutterkraut hervorragend zur Migränetherapie.
Die Therapie zeigt aber keine spontanen Erfolge, Tee aus Mutterkraut oder
Mutterkrautpräparate müssen über mehrere Monate angewandt werden.
In seltenen Fällen kann es bei langfristiger Anwendung zur Bildung von
Mundgeschwüren kommen. Aufgrund fehlender Erfahrungen sollten Schwangere
Mutterkraut nicht einnehmen.