Ringelblume

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Das ätherische Öl der Ringelblumenblüten (Calendula) enthält Sesquiterpene, vor allem Cadinol. Die antibakteriellen, entzündungshemmenden und wundheilenden Eigenschaften verhindern, dass sich Verletzungen und offene Wunden entzünden und eitern.

Schleimhautentzündungen in Mund und Rachen werden mit ringelbumenhaltigen Fertigpräparaten behandelt.

Das fette Öl aus Samen der Ringelblume ist besonders reich an Calendulasäure und wird für kosmetische Pflegeprodukte verwendet.

Ringelblumentinktur hilft bei der Bildung neuer Haut nach Sonnenbrand.

Umschläge stellt man her, indem man 5 Gramm der getrockneten Blütenköpfe in 1 Liter kochendem Wasser 5 Minuten ziehen lässt, abseiht, und ein mit diesem Aufguss getränktes Tuch einige Male täglich auf die betroffenen Hautpartien auflegt.

Zum Gurgeln bei Schleimhautentzündungen benützt man einen Aufguss aus 1 TL der getrockneten Blüten auf 150 ml kochendes Wasser, den man 10 Minuten ziehen lässt.

Die Ringelblume ist schon lange als Hausmittel bei Hautveränderungen, Insektenstichen und zur Unterstützung der Wundheilung bekannt. Um ihr das etwas bürgerliche Image zu nehmen, ist die Kosmetikindustrie dazu übergegangen, die Pflanze mit ihrem botanischen Namen Calendula zu bezeichnen. Seitdem begann der Siegeszug der Ringelblume.

 

 


Foto mit freundlicher Genehmigung von www.botanikus.de


Bei Beschaffungsproblemen gibt man "Kräutershop",  "Ethnobotanischer Fachhandel", oder "Online Apotheke" in eine Suchmaschine ein.

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