Sägepalme

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Die Sägepalme (Serenoa repens, auch Zwergpalme genannt) ist in Florida beheimatet. Sie trägt eine Frucht, deren Vorzüge in der indianischen Volksheilkunde schon lange bekannt sind. So benutzten die Indianer die Beere als Mittel gegen Impotenz, Entzündungen der Prostata und mangelnden Geschlechtstrieb des Mannes.

Neuentdeckt in der Wissenschaft wurde die Sägepalmenbeere wegen ihrer Fähigkeit, der Vergrößerung der Prostata entgegenzuwirken. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Beeren der Sägepalme die Bildung von Dihydrotestosteron hemmen. Dieses Hormon veranlasst die übermäßige Vermehrung der Prostatazellen und verursacht dadurch die Vergrößerung der Drüse. Der Beerenextrakt der Sägepalme hilft also, die Ursachen der krankhaften Vergrößerung zu unterbinden. Das führt auch zum Wegfall der mit diesem Leiden verbundenen lästigen und oft schmerzhaften Symptome.

Die Prostata befindet sich unterhalb der Blase und ist in normalem Zustand kastaniengroß. Da die Prostata-Drüse zugleich den Anfangsteil der Harnröhre umschließt, drückt sie - bei einer krankhaften Vergrößerung - auf die Harnröhre. Dies führt zu den ebenso lästigen wie typischen Symptomen der "Altherrenkrankheit":

  • dringender und häufiger Toilettengang

  • nächtliches Erwachen wegen Blasendrucks

  • Hemmung bei der Blasenentleerung

  • ein stockender, unterbrochener Urinstrahl

 

Wenn die Blase nicht mehr vollständig entleert wird, können Krämpfe auftreten. Der zurückgebliebene Urin kann weitergehend zu Blasenentzündung, Blasensteinen und Nierenschäden führen.

 

Die krankhafte Vergrößerung der Prostata vollzieht sich gewöhnlich über Jahre, bevor erste Symptome spürbar werden. Es ist deshalb sinnvoll, die beschriebenen Nährstoffe und Pflanzenextrakte vorbeugend zuzuführen.

Zur Anwendung kommen Fertigpräparate.

 


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