Bei
Beschaffungsproblemen heissen die Zauberwörter "Ethnobotanischer
Fachhandel", "Online Apotheke" oder "Kräutershop", die man in eine Suchmaschine eingibt.
Die
Beeren des Sanddorns sind ein hochkarätiger Lieferant für Vitamin C, die
Pflanze enthält davon etwa zehnmal soviel wie Zitronen. Bereits drei
Esslöffel Sanddornsaft decken den Tagesbedarf. Ihr Gehalt an Beta-Carotin
ist ebenfalls enorm hoch. Möhren können da nicht mithalten. Sanddorn enthält
in seinen Samenschalen nicht nur Vitamin B 12, sondern alle Vitamine der
B-Reihe: B 1, B2, Niacin, B6, Pantothensäure, Biotin und Folsäure. Weiterhin
ist Sanddorn sehr reich an Vitamin C, Carotinoiden (den Vorstufen von
Vitamin A) und Vitamin E.
Vitamin B 12, auch als Cobalamin bezeichnet, ist ein besonders wichtiges
Vitamin für den menschlichen Organismus. Ein Mangel kann zu gravierenden
Blutbildungsstörungen führen.
Aus den Samen und dem Fruchtfleisch des Sanddorns wird Öl gewonnen, das in
der Kosmetikindustrie eingesetzt wird. Das Öl des Samens enthält viele
ungesättigte Fettsäuren.
Als Getränk wird Sanddorn als oranger dicker Fruchtsaft, Nektar und als
Bestandteil von Mixgetränken und Cocktails angeboten. Die Beeren werden auch
zu alkoholischen Getränken, wie Obstwein und Likör verarbeitet. Der in
Indien gewonnene Sanddorntee wird aus den Früchten des Sanddorns produziert.
Wegen seiner leicht berauschenden Wirkung wird der Sanddorntee dort auch
gerne bei Feiern getrunken.