Süßholz

www.heilpraktik.de
zur Startseite - Heilpflanzen

 

Der Süßholzstrauch stammt aus dem Orient und aus Südeuropa. Seine Wurzeln werden bis zu zwei Meter lang, im Oktober geerntet, getrocknet, gehackt oder pulverisiert.

Die enthaltenen Stoffe Glycyrrhizin und Glycyrrhizinsäure verbessern den Schutz der Magenschleimhaut. Sie wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Es wurden auch östrogenartige, leberschützende und krebswachstumhemmende Eigenschaften nachgewiesen.

Die Süßholzwurzel wird bei chronischer Magenschleimhautentzündung eingesetzt, ebenso bei Magen- und Dünndarmgeschwüren. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Wurzel auch ganz allgemein bei Verdauungsproblemen verordnet.

Zur Bereitung eines Aufgusses übergießt man 2 Teelöffel der Wurzel mit 150 ml kochendem Wasser und lässt 15 Minuten ziehen. Davon trinkt man täglich eine Tasse nach einer Mahlzeit. Eine Behandlung mit Süßholz sollte die Dauer von sechs Wochen nicht übersteigen.

In höheren Dosen kann Süßholz zu einer Abnahme des Kaliumhaushaltes und zum Anstieg des Natriumspiegels im Körper führen. Dies kann zu Bluthochdruck, Wassereinlagerungen im Gewebe und zu Herzbeschwerden führen. Die tägliche Aufnahme des Wirkstoffes Glycyrrhizin sollte 100 mg nicht übersteigen.

Süßholz ist der Ausgangsstoff zur Produktion von Lakritze. In der chinesischen Medizin ist Lakritze ein Standardheilmittel.




Versandapotheke naturheilkunde-shop24.de

Bärbel Drexel - Nahrungsergänzung
 

 


Foto mit freundlicher Genehmigung von:
 
www.botanikus.de


Bei Beschaffungsproblemen gibt man "Kräutershop",  "Ethnobotanischer Fachhandel", oder "Online Apotheke" in eine Suchmaschine ein.

Benutzerdefinierte Suche