Wolfstrapp

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Die oberirdischen Teile der Pflanze werden getrocknet und zu Aufgüssen oder Extrakten verarbeitet. Sie enthalten Flavonoide, Tannine, organische Säuren und Spurenelemente wie Fluor und Mangan.

Der Wolfstrapp, der auch Wasserandorn genannt wird, wirkt sich hemmend auf den Jodtransport in der Schilddrüse aus und vermindert die Ausschüttung des Schilddrüsenhormons Thyroxins.

Er kommt daher bei leichter Schilddrüsenüberfunktion zum Einsatz, sowie den damit verbundenen Erscheinungen wie Herzrasen, Hormonstörungen der Frau und den damit verbundenen Menstruationsstörungen.

Die Dosierung liegt zwischen einer Tagesdosis von 1 bis 2 g Droge für Teeaufgüsse oder wässrig-äthanolischem Extrakt entsprechend 20 mg Droge.

Wolfstrapp (Lycopus europaeus) sollte wegen der Risiken bei einer Überdosierung oder einer plötzlichen Absetzung nur mit ärztlicher Absprache angewandt werden. Eine Anwendung von Lycopus-Zubereitungen stört die Durchführung einer Schilddrüsendiagnostik mit Radio-Isotopen.

Die Pflanze wächst vor allem an feuchten, halbschattigen Stellen wie Wiesen, Röhrichten, an Ufern und ist in ganz Deutschland verbreitet.


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