Bei
Beschaffungsproblemen heißen die Zauberwörter "Ethnobotanischer
Fachhandel", "Online Apotheke" oder "Kräutershop", die man in eine Suchmaschine eingibt.

Zimt wirkt anregend auf die Speicheldrüsen, fördert die Verdauung, wirkt
antibakteriell und pilzhemmend. Er regt auch die Atmung und die
Herztätigkeit an.
Seit Alters her wird Zimt innerlich bei Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen
und Magenschleimhautentzündung eingesetzt. Dazu setzt man einen Aufguss aus
etwa 3 Gramm der Rinde von Ceylon-Zimt mit 1 Tasse kochendem Wasser an und
lässt zehn Minuten ziehen. Davon trinkt man 3-4 Tassen täglich.
Zur äußerlichen Anwendung sind Fertigpräparate erhältlich, die man bei
Muskelkrämpfen, Gelenkschmerzen und Nervenschmerzen einsetzen kann.
Der
Zimt ist ein bedeutender Bestandteil der Aromatherapie. Sein
charakteristischer Geruch dient seit Alters her zu erotisch anregenden
Zwecken. Er kommt in Räucherwerken, Badezusätzen, Duftlampen und natürlich als Gewürz
zum Einsatz.
In Zimt, vor allem im billigen Cassia-Zimt ist das als
gesundheitsschädlich geltende Cumarin enthalten. In Fertigprodukten wird
fast ausschließlich dieser aus China, Indonesien oder Vietnam stammende
Cassia-Zimt verarbeitet. Der Cumarin-Anteil von Cassia-Zimt und
Ceylon-Zimt unterscheidet sich erheblich: Während er beim Cassia-Zimt
bei ca. 2 g Cumarin pro kg liegt, finden sich in der gleichen Menge
Ceylon-Zimt nur ca. 0,02 g Cumarin.
Cumarin kann bei Einnahme Kopfschmerzen, Leberschäden und
Leberentzündungen verursachen.