Die
Irisdiagnostik (Iridologie, Augendiagnostik) erlaubt einen Einblick in die gesundheitliche
Konstitution
des Patienten. Mit ihr können Krankheiten angeblich oft schon Jahre vor
dem Einsetzen von körperlichen Symptomen erkannt werden. Es kann daher früh
damit begonnen werden, die jeweils erforderlichen Therapieansätze
einzuleiten.
Die Regenbogenhaut soll das
Geschehen im Organismus spiegeln. Anhand Struktur, Dichte und Pigmentierung
der Iris schließt der
Diagnostiker auf die jeweiligen Körperentsprechungen.
Die Iris wird in drei Kreiszonen unterteilt. Die innerste wird den
Verdauungsorganen zugeordnet, die mittlere den Stoffwechsel- und
Ausscheidungsfunktionen, die äußere soll Knochen und Haut symbolisieren.
Diese Kreise werden noch in Segmente unterteilt, die mit einzelnen Organen
in Verbindung stehen sollen.
© 2011 Robert Adé
Brille benötigt – und wer zahlt?
Alleine in Deutschland tragen rund 34,6 Prozent aller Bürger regelmäßig eine Brille (3,7 Prozent tragen Kontaktlinsen), weitere 26,7 Prozent machen gelegentlich Gebrauch von einer Sehhilfe – zum Beispiel beim Autofahren oder beim Lesen. Doch obwohl mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung eine Brille benötigt, zahlt sie den größten Teil der Kosten beim Optiker aus der eigenen Tasche.
Die Sehstärke der Augen nimmt im Laufe der Jahre immer weiter ab, deshalb können sich die Betroffenen regelmäßig neue
Brillenfassungen online bestellen. Dennoch übernimmt die Krankenkasse nur die Kosten für das Brillenglas in einfachster Ausführung bis zur Höhe des Festbetrags – für das Brillengestell gibt es hingegen keinen Zuschuss. Im Folgenden werden die Details noch einmal genauer erörtert.
Die Brillengläser: Glas oder Kunststoff?
Unter »einfache Ausführung« verstehen die Krankenkassen gewöhnliche Brillen aus Glas – Modelle aus Kunststoffgläsern werden hingegen nur Patienten gewährt, die eine Sehstärke ab sechs Dioptrien plus oder acht Dioptrien minus haben. Aufgrund der Verletzungsgefahr bekommen alle Kinder im Vorschulalter grundsätzlich nur Kunststoffgläser verordnet, ab dem 15. Lebensjahr hingegen nur dann, wenn sie eine Brille mit fünf Dioptrien plus oder minus brauchen.
Die Extras: Tönung oder Entspiegelung?
Die Krankenkassen kommen weder für Tönungen noch für Entspiegelungen von Brillengläsern auf, Kontaktlinsen werden hingegen nur dann mit zusätzlichen Extras ausgestattet, wenn es sich um einen medizinisch begründeten Ausnahmefall handelt – zum Beispiel, wenn die Kurz- oder Weitsichtigkeit eines Patienten acht Dioptrien oder mehr betragen sollte. Andernfalls kommt die Kasse nicht komplett für die Mehrkosten auf.
Die Kontaktlinsen: mit oder ohne Brille?
Sollte kein medizinischer Ausnahmefall vorliegen, übernimmt die Krankenkasse nur einen Teil der Kosten für die Kontaktlinsen – sprich genauso viel, wie sie für entsprechende Brillengläser zuzahlen müsste. Wer hingegen eine Brille zu den Kontaktlinsen kaufen möchte, muss diese aus der eigenen Tasche bezahlen. Ebenso wie eine zusätzliche Sportbrille zu der normalen Brille; beide Varianten gehören nicht zu den Regelleistungen der Kassen. Nur bei Schülern, die im Sportunterricht auf die Brille angewiesen sind, übernehmen die Kassen die anfallenden Kosten.
Die Zusatzversicherung: neue Gläser oder neue Brille?
Brillenträger sind ihr Leben lang auf die Sehhilfe angewiesen – deshalb lohnt sich in jedem Fall der Abschluss einer Zusatzversicherung, die im Falle weiterer Kosten für eine neue Brille oder neue Gläser greift, wenn sich die Krankenkasse ausklingt. Bevor man sich jedoch für einen Anbieter entscheidet, sollte man die Konditionen verschiedener Versicherungen miteinander vergleichen, um möglichst günstig davon zu kommen. Natürlich richtet sich der Vertragsabschluss immer nach den Bedürfnissen des Kunden.