Irisdiagnose

 

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Dr. Ignaz von Peszely

Die Irisdiagnostik (Iridologie) gewährt einen Einblick in die gesundheitliche Veranlagung des Patienten. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, Krankheiten oft schon Jahre vor dem Ausbrechen massiver Symptome zu erkennen und die entsprechenden naturheilkundliche Behandlung einzuleiten.
Aufgrund der Struktur, Dichte und Pigmentierung kann der erfahrene Diagnostiker auf die jeweiligen Körperentsprechungen schließen.
Mit ihren Linien und Pigmentierungen spiegelt die Regenbogenhaut das Geschehen im Organismus wider.
Die Iris wird in drei Kreiszonen unterteilt. Die innerste Zone soll den Verdauungsorganen entsprechen, die mittlere den Stoffwechsel- und Ausscheidungsfunktionen, die äußere den Knochen und der Haut. Innerhalb dieser Kreise gibt es noch Segmente die mit einzelnen Organen oder Organsystemen in Zusammenhang gebracht werden.
   

Die Geschichte der Irisdiagnose
Bereits auf tausende von Jahre alten Steinplatten aus dem asiatischen Raum eingemeißelt finden sich Hinweise auf die Irisdiagnose. Bei den alten Ägyptern stand sie in hohem Ansehen und im Lukas-Evangelium heißt es: ‘Die Leuchte deines Leibes ist dein Auge. Ist dein Auge rein, so hat dein ganzer Leib Licht, ist es aber krank, so hat dein Leib Finsternis.’
In der Physiognomia medica wurden 1670 die Körperentsprechungen der Iris von Philippus Meyens in Dresden beschrieben, der auch die erste Iriskarte der Neuzeit verfasste. Als Begründer der abendländischen Irisdiagnose gilt der Ungar Dr. Ignaz von Peszely, der 1886 seine erste Iriskarte publizierte. Dem Heidelberger Arzt Dr. Lang gelingt 1954 der Nachweis, daß anatomisch gesehen von allen Teilen des Körpers Nervenverbindungen zur Iris bestehen. 1965 verfaßt Josef Deck das Standardwerk “Grundlagen der Irisdiagnostik”, mit 600 Seiten das umfangreichste Werk bisher.

 


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