Komplexmittel-Homöopathie
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In der Komplexmittelhomöopathie wird eine Krankheit mit einer Mischung aus unterschiedlichen homöopathischen Mitteln behandelt.

Ein Komplexmittel ist zum Beispiel ein homöopathisches Medikament, in dem Strophantin, Ranunculus bulbosus, Spigelia anthelmia und Kalmia in ihren jeweiligen Potenzierungen enthalten sind. Dieses wird üblicherweise bei Diagnose einer Herzerkrankung eingesetzt.

Die Komplexmittelhomöopathie steht im Widerspruch zur klassischen Homöopathie, deren Begründer Hahnemann in seinem Organon schreibt:

„§ 273: In keinem Fall von Heilung ist es nöthig und deßhalb allein schon unzulässig, mehr als eine einzige, einfache Arzneisubstanz auf einmal beim Kranken anzuwenden. Es ist nicht einzusehen, wie es nur dem mindesten Zweifel unterworfen sein könne, ob es naturgemäßer und vernünftiger sey, nur einen einzelnen, einfachen, wohl gekannten Arzneistoff auf einmal in einer Krankheit zu verordnen, oder ein Gemisch von mehreren, verschiednen. In der einzig wahren und einfachen, der einzig naturgemäßen Heilkunst, in der Homöopathie, ist es durchaus unerlaubt, dem Kranken zwei verschiedne Arzneisubstanzen auf einmal einzugeben."

© 2011 Robert Adé


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