Prüfungsfragen für die amtsärztliche Heilpraktikerprüfung
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Frage 156:

Welche Substanz wird in der Homöopathie zur Herstellung der verschiedenen Potenzen benutzt ?

1. Glykol

2. Propanol

3. Methanol

4. Milchsäure

5. Ethanol

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Hier geht es zur Antwort Die richtige Antwort ist: 5

Unter Potenzierung versteht man die starke Verdünnung bei gleichzeitiger Dynamisierung (Verschüttelung oder Verreibung) zu verstehen. Die Mittel werden durch stufenweise durchgeführtes Potenzieren aus Urtinkturen pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder chemischen Ursprungs und aus Verdünnungsmitteln wie Alkohol, destilliertem Wasser, Glycerin und Milchzucker hergestellt. Aus der Sicht der Homöopathen ist die Wirkung einer bloßen Verdünnung nicht mit einem potenzierten, also verschüttelten oder verriebenen Mittel vergleichbar. Im Organon der Heilkunst wird die Wirkung eines potenzierten Mittels nicht der körperlichen Substanz oder physischen Wirkung eines Arzneistoffes, sondern der immateriellen, daraus freigewordenen „spezifischen Arzneikraft“ zugeschrieben. Jedoch existieren keine Belege für diesen Mechanismus, die mit dieser Methode hergestellten Lösungen unterscheiden sich nicht von verdünnten Lösungen ohne rituelle Zubereitung. Nach Hahnemanns Anweisungen wurden Homöopathika in Hunderterschritten potenziert. Die Verdünnung unter die chemische Auflösungsgrenze (ab D23) ist jedoch kein zwingendes Element der Homöopathie. Viele Heilpraktiker und einige Ärzte arbeiten in Deutschland auch mit den Verdünnungen 1:10.000 und 1:1.000.000 (D4 und D6), in denen die Stoffe noch in nennenswerter Konzentration vorliegen. Neben der bekanntesten D-Potenzierungsreihe (1:10) gibt es noch die C-Reihe (1:100) und die LM- oder Q-Reihe (1:50.000).

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