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Frage 167:
Bei welchen Erkrankungen ist eine Erhöhung des Blutdrucks typisch ?
1. Aortensklerose
2. reninproduzierender Tumor
3. Nierenarterienstenose
4. EPH-Gestose
5. Hyperthyreose
Hier geht es zur Antwort Die richtige Antwort ist: Alle Antwort 1: Unter Aortensklerose versteht man eine Arteriosklerose der Aorta, die zu Ablagerungen von Blutfetten, Thromben, Bindegewebe und in geringeren Mengen auch Kalk in den Gefäßwänden führt. Antwort 2: Renin ist ein Enzym, das in den Nieren gebildet wird und zwar in den Zellen des juxtaglomerulären Apparates. Es wird bei niedrigem Blutdruck oder geringem Natriumgehalt in der Niere ausgeschüttet. Bei Nierenerkrankungen, die die Durchblutung senken (Stenosen, Arteriosklerose, Tumore), wird zu viel Renin gebildet, da die Durchblutung abnimmt, was sich in einer Erhöhung des Blutdruckes, einer arteriellen Hypertonie, äußert. Antwort 3: Die Nierenarterienstenose ist eine Verengung der die Nieren versorgenden Arterie (A.renalis). Folge dieser Verengung kann eine durch den Goldblatt-Effekt (Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems) ausgelöster Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) sein. Antwort 4: Die Präeklampsie (alte Namen: EPH-Gestose, Spätgestose oder Schwangerschaftsintoxikation) bezeichnet eine hypertensive Erkrankung in der Schwangerschaft (Schwangerschaftshypertonie). In seltenen Fällen tritt sie erst bis zu 14 Tage nach der Entbindung auf. Charakterisiert wird die Präeklampsie traditionell durch die prognostisch richtungsweisenden Leitsymptome Hypertonie (erhöhter Blutdruck) und einer Proteinurie (Eiweiß im Urin). Antwort 5: Als Hyperthyreose wird eine krankhafte Überfunktion der Schilddrüse bezeichnet, die sich in einer übermäßigen Produktion von Schilddrüsenhormonen äußert. Infolgedessen kann es zu einer Vielzahl von Krankheitserscheinungen wie beschleunigtem Herzschlag, Gewichtsverlust, erhöhtem Blutdruck, Nervosität und Zittern kommen. Die häufigsten Ursachen der Hyperthyreose sind der Morbus Basedow, die Schilddrüsenautonomie und eine erhöhte Zufuhr von Schilddrüsenhormonen in Form von Medikamenten.