Prüfungsfragen für die amtsärztliche Heilpraktikerprüfung
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Frage 63:

Was gehört zum Mittelohr? Wählen Sie zwei Antworten.

1. Paukenhöhle

2. Hammer

3. Ohrtrompete

4. Schnecke

5. Trommelfell

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Hier geht es zur Antwort Die richtige Antwort ist: 1 und 2

Das Mittelohr besteht aus einer Höhle, die sich an den beiden Seiten des Schädels befindet. Diese Paukenhöhle ist mit Luft gefüllt und mit einer Schleimhaut ausgekleidet, die fest mit der Knochenhaut (Periost) verbunden ist. Über die Eustachi-Röhre („Ohrtrompete“) ist das Mittelohr mit dem Rachenraum verbunden. Über die Eustachische Röhre findet ein Druckausgleich gegenüber der Außenwelt statt. Im Mittelohr befinden sich die winzigen Gehörknöchelchen, die das Außenohr mit dem Innenohr verbinden. Mit dem Trommelfell (Membrana tympani) ist der Griff des Hammers (Malleus) verwachsen. Der Hammer ist gelenkig mit dem Amboss (Incus) verbunden, der wiederum mit dem Steigbügel (Stapes) in Kontakt steht. Der Steigbügel ist mit seiner Fußplatte beweglich in das ovale Fenster (Fenestra ovalis oder vestibularis) des Innenohrs (Auris interna) eingepasst. Die Gehörknöchelchen sind durch feine Bänder und Muskeln beweglich aufgehängt. Sie bilden ein Hebelsystem, das die Schwingungen des Trommelfells mechanisch auf das Innenohr überträgt. Da die Schwingungen von einem luftgefüllten Raum auf einen mit Flüssigkeit gefüllten Raum (Cochlea) übertragen werden müssen, muss eine Verstärkung des Signals stattfinden. Diese Signalverstärkung wird zum einen durch die Hebelwirkungen der Gehörknöchelchen erreicht, zum anderen dadurch, dass das Trommelfell eine größere Fläche besitzt als das ovale Fenster. So findet eine Schalldruckerhöhung statt.

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