Hochfrequente mechanische Schwingungen werden vom Körpergewebe in Wärme
umgewandelt. Dieser Effekt liegt der Ultraschalltherapie zugrunde. Der
Schall kann tief in die Schichten des Gewebes eindringen und bewirkt
Druckschwankungen, die einer Mikromassage vergleichbar sind.
Diese Heilmethode wird meistens bei chronischen entzündlichen
Erkrankungen des Bewegungsapparates angewandt. Der Ultraschall verbessert
die Durchblutung, verringert die Schmerzen und hilft bei Krampfzuständen.
Ein Schallkopf, der ähnlich einem Lautsprecher funktioniert, wird auf die
Haut gedrückt und strahlt die Wellen ab, die entweder als Dauerschall oder
als pulsierender Schall (laut, leise) erzeugt werden.
© 2002 Robert Adé