Die Wärmetherapie (Hyperthermie, Thermotherapie) ist sicherlich eines der
ältesten natürlichen Heilverfahren.
Wärme wirkt anregend auf den Stoffwechsel. Der Transport von Sauerstoff,
Nährstoffen und Antikörpern wird mobilisiert.
Die Wärmetherapie kann bei Erkrankungen des Bewegungsapparates im
chronischen Stadium eingesetzt werden. Zum Beispiel bei Arthrosen,
Wirbelsäulen-Syndromen, Gelenkentzündungen und muskulären Verspannungen.
Bei psychosomatischen Erkrankungen kann sie zur Entspannung dienen.
Die Anwendung von Wärme sollte stets von einer bestimmten Dauer sein,
kurzzeitige Erwärmungen sind meist nicht wirkungsvoll. Von einer längeren
Einwirkung geht man bei folgenden Anwendungen aus:
Wickel, Bäder, Sauna oder Dampfbad, Massagen, Lichttherapie, Packungen
(Moor, Schlamm, Erde), Wärmeflasche, Wärmesalben und –pflaster.
© 2002 Robert Adé