Rosskastanie

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Die Rosskastanie ist ein Verwandter der Esskastanie, ist aber für die menschliche Ernährung nicht geeignet. Der Kastanienbaum wird häufig als Zierpflanze angebaut.

Die Samen enthalten ein Gemisch aus Saponinen, dessen leicht kristallisierender Teil Aescin genannt wird.

Aus Aescin und weiteren aus den Samen hergestellten Extrakten werden Medikamente gegen Venenentzündungen, Hämorrhoiden und Krampfadern hergestellt. Weitere Anwendungsgebiete sind Thrombosevorbeugung, Durchblutungsstörungen, Migräne und Schlaganfälle.

Ein Inhaltsstoff der Zweigrinde (Aesculin) ist Bestandteil von Sonnenschutzmitteln.

Beim Verzehr der Samen durch Kinder kann es zu tödlichen Saponinvergiftungen kommen.




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Foto mit freundlicher Genehmigung von:
 
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