Prüfungsfragen für die amtsärztliche Heilpraktikerprüfung
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Frage 214:

Welche Aussagen treffen für das vegetative Nervensystem zu ?

1. Es hat vorwiegend Einfluss auf die quergestreifte Muskulatur.

2. Es regelt den menschlichen Geruchssinn.

3. Es vermittelt biologisch festliegende, automatisch ablaufende innerkörperliche Anpassungs- und Regulationsvorgänge.

4. Der Hypothalamus spielt bei der Regulation von vegetativen Funktionen eine wichtige Rolle. 

5. Über das vegetative Nervensystem werden zur Aufrechterhaltung der inneren Homöostase die lebenswichtigen Funktionen wie Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel kontrolliert.

 

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Hier geht es zur Antwort Die richtige Antwort ist: 3, 4 und 5

Die vegetativen Funktionen können normalerweise nicht durch das Bewusstsein direkt kontrolliert werden. Über das VNS regulierte Körperfunktionen wie Pulsrate, Blutdruck oder Muskeltonus werden allerdings indirekt über will- und unwillkürliche Aktivitäten beeinflusst. Steigerung körperlicher Aktivität, aber auch ihre Verringerung bis zur Bewegungslosigkeit und Ruhe führt über die automatischen Regulationswege zu vermehrter oder nachlassender Aktivität auch vegetativ regulierter Funktionen, im muskulären Bereich so etwa zu Steigerung der Muskelanspannung ("Verspannung") oder auch zum Zittern bzw. zu einer mehr oder weniger "tiefen" Entspannung. Eine Beeinflussungsmöglichkeit subtiler Art ist auch über bewusst gestaltete oder wie im Traum spontane mentale Vorstellungen von körperlicher Aktivität oder Inaktivität einschließlich ihrer gefühlsmäßigen Aspekte möglich (bekanntestes Beispiel: Albträume). Vegetativ wirksame Verfahren bekannter Art sind z.B. Yoga, Taijiquan, Biofeedback, Autogenes Training und Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR).

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