Heilpflanzen

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Siehe auch: Psychoaktive Pflanzen, Australische Buschblüten, Heilpilze, Aphrodisiaka (Liebespflanzen), Noreia-Alpenblüten, Gemmotherapie, Bachblüten

Fotos mit freundlicher Genehmigung von www.botanikus.de

 
XXXX Wacholder XXXX Harnaustreibung, Blasenentzündung, Durchblutungsförderung XXXX Das ätherische Öl der Wacholderbeere hat eine starke harntreibende Wirkung, die auf den hohen Terpineolgehalt der Beere zurückzuführen ist. Wacholder wird häufig bei Entzündungen der Harnblase verordnet, oft in Kombination mit anderen harntreibenden Drogen in Fertigpräparaten, oder als Teezubereitung mit den reifen, getrockneten Beeren.
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Walderdbeere Durchfall Zur Anwendung kommen die getrockneten Blätter, die Gerbstoffe, Flavonoide, Vitamin C und ätherisches Öl enthalten. Ein daraus zubereiteter Tee wirkt "zusammenziehend", was seine Verwendung als Droge bei Durchfall begründet.
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Waldmeister Würzpflanze

Der Waldmeister ist eine Würzpflanze und wird hauptsächlich bei der Herstellung von Getränken verwendet. In der Naturheilkunde wurden früher die gefäßerweiternden, entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften genutzt.
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Wald-Sauerklee nur homöopatische Verwendung Früher wurde der Wald-Sauerklee als Vitaminlieferant genutzt, aber nach heutigem Wissensstand sollte man davon lieber Abstand nehmen. Er enthält nämlich Oxalsäure und Oxalate, die nicht wasserlöslich sind, was dazu führt, dass sie unter Umständen die feinen Nierenkanälchen (Tubuli) verstopfen können und so langfristig zu Nierenschädigungen führen.
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Walnuss Durchfall, Störungen der Darmflora, Hautinfektionen, Hautgeschwüre, Akne, Ekzeme Die Blätter des Walnussbaumes entfalten durch die enthaltenen Gerbsäuren eine zusammenziehende Wirkung und werden in Form einer Teezubereitung gegen Durchfall eingesetzt. Dazu gibt man 2 Gramm der getrockneten Blätter auf 250 ml kochendes Wasser und lässt 15 Minute ziehen.
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Wasserfenchel Bronchialkatharrh Oft wird der Wasserfenchel heutzutage nicht mehr benutzt. Früher kam die schleimlösende Sumpf- und Wasserpflanze bei chronischem Bronchialkatharrh und bei Lungentuberkulose zum Einsatz. Homöopathisch wird die Pflanze bei den selben Krankheitsbildern benutzt.
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Wasserhanf Hautjucken, geplatzte Äderchen Der in ganz Europa verbreitete Wasserhanf - auch Wasserdost genannt - wird in der traditionellen Naturheilkunde bei Nieren- und Leberstörungen und bei Atemwegsinfektionen empfohlen. Der Wasserhanf wird auch zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems verordnet.
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Wassernabel, Asiatischer Venenschwäche, Vernarbungen, Wundheilung, Hautschädigungen Der Asiatische Wassernabel ist bei uns relativ unbekannt. Er wächst in Madagaskar, Indien, China und Indonesien und wird hauptsächlich bei Beschwerden eingesetzt, die mit Venenleiden im Zusammenhang stehen. Auch zur Behandlung von schlecht heilenden Wunden, Hauterkrankungen und bei Narbenbildung wird er eingesetzt.
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Wasserschierling Giftpflanze!
Nur homöopathische Anwendung.

Die Sumpf- und Wasserpflanze enthält das Gift Cicutoxin, ein Krampfgift, das zum Tod durch Herzstillstand führen kann. Vergiftungen können durch Verwechslung des Wurzelstockes mit der gleich riechenden Selleriewurzel oder der gleich schmeckenden Petersilienwurzel auftreten.
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Wegrauke Husten, Heiserkeit, Atemwegsentzündung Die Wegrauke enthält Glukosinolate, die die Sekretbildung in den oberen Atemwegen fördern und so hartnäckigen Schleim lösen und das Abhusten erleichtern.
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Wegwarte Leber-, Nieren, Gallenbeschwerden, Verdauungsprobleme Die in ganz Europa meist an Wegrändern wachsende Wegwarte wird auch Wilde Zichorie genannt. Sie enthält Sesquiterpenlaktone, die den Appetit anregen und die Gallensekretion fördern. In den Triebspitzen finden sich Phenolsäuren, die harntreibend wirken und zu hohe Cholesterinwerte senken.
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Weichsel Durchfall Die Weichsel (Sauerkirsche) enthält wenig Fruchtzucker, aber soviel Fruchtsäure, dass es einem beim Essen den Mund zusammenzieht. Tee aus den Stielen verwendete man früher gegen Durchfall und als harntreibendes Mittel.
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Weidenrinde Fieber, Arthritis, Gelenkschmerzen, Rheuma, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen Die Rinde der Weide kann getrocknet und als Tee aufgebrüht werden. Sie enthält Gerbstoffe, Phenolglykoside, Salicin und Salicinderivate. Vor allem das Salicin wird im Körper zu Salicylsäure umgewandelt, das der Grundstoff des Medikaments Aspirin ist. Salicylsäure wirkt fiebersenkend, schmerzlindernd und antirheumatisch.
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Weidenröschen Magen-Darm-Entzündungen, Vergrößerung der Prostata Das Weidenröschen enthält Flavonoide, die entzündungshemmend auf den Magen- Darmtrakt wirken und antimikrobielle und abschwellende Eigenschaften zeigen. Der ebenfalls im Weidenröschen vorkommende Stoff Sitosterin besitzt eine tumorhemmende Wirkung.
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Weihrauch

Arthritis, Gicht, Rheuma, Magengeschwüre, Krebs, Nervenerkrankungen.
Wirkt euphorisierend und stimmungsaufhellend.

Man gewinnt das Harz durch Anritzen von verschiedenen Weihrauchbäumen der Art Boswellia und Sammeln des austretenden Saftes. Das Harz enthält eine Mischung aus ätherischen Ölen und der eingeatmete Rauch wirkt euphorisierend und stimmungsaufhellend. Auch halluzinogene Wirkungen wurden beobachtet.
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Weinraute Wegen möglicher Nebenwirkungen nur noch homöopathische Nutzung Die Weinraute wird seit ewigen Zeiten als Heilpflanze für vielfältigste Anwendungen genutzt. Sie wirkt krampflösend, verdauungsfördernd,  menstruationsfördernd und verfügt über antimikrobielle Effekte.
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Weinrebe, Rote Venenschwäche, Hämorrhoiden, Blaue Flecken Die Blätter und Kerne der Roten Weinrebe enthalten Flavonoide, die abschwellend und entzündungshemmend wirken. Mit ihr können Beschwerden gelindert werden, die auf einer Schwäche der Venen beruhen.
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Weißdorn Alters- und Belastungsherz,
Blutdrucksenkung,
Erhöhung der Gehirntätigkeit
Die Blüten und Blätter des Zweigriffeligen Weißdorns werden erst seit einigen Jahrzehnten in der Heilkunde eingesetzt. Die enthaltenen Flavonoide und Tripertene wirken besonders auf das Alters- und Belastungsherz.
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Weißer Germer In homöopathischer Form zur Stärkung des Herzens, gegen hohen Blutdruck und bei Irritationen des Nervensystems.

Giftpflanze !

Früher wurden die Wurzeln gegen Geisteskrankheit und Herzschwäche eingesetzt, doch die Giftigkeit verhindert heutzutage diese Verwendung. Der dunkelbraune Wurzelstock wurde pulverisiert als Herzmittel und urintreibendes Medikament eingesetzt.
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Weißer Senf Verdauungsstörungen Der weiße Senf wird wie der schwarze Senf angewandt, schmeckt aber milder und ist daher besser für die innerliche Anwendung geeignet. Das mit Wasser versetzte Pulver aus den Samen bleibt praktisch geruchlos.
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Weißkohl Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre oder Entzündungen, Verdauungsbeschwerden Der Presssaft des frischen Weißkohls schützt bei empfindlichen Personen die Magenschleimhaut vor dem Angriff durch die Magensalzsäure. Etwa 1 Liter davon pro Tag unterstützt die Heilung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren oder Entzündungen.
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Weiß-Tanne Erkrankungen der Atemwege, Muskelverspannungen, rheumatische Beschwerden Der Nadelbaum aus der Familie der Kieferngewächse enthält ein wohlriechendes ätherisches Öl mit schleimlösenden, antimikrobiellen und durchblutungsfördernden Eigenschaften. Das Öl wird daher bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt und findet sich in vielen Erkältungssalben. Die durchblutungsfördernde Wirkung wird in Badezusätzen für Muskelverspannungen und rheumatischen Beschwerden genützt.
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Wermut Appetitlosigkeit,  Verdauungsstörungen Wermut enthält ätherisches Öl und den Bitterstoff Absinthin und wird als aromatisches Bittermittel bei Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen verwendet. Ferner wird er zur Anregung der Gallensekretion verordnet. Wermut dient auch als Gewürz und kommt bei der Herstellung von Wermutweinen zum Einsatz.
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Wiesen-Bärenklau Verdauungsbeschwerden, Husten, Heiserkeit, Hautleiden Die Anwendung des Bärenklaus in der Naturheilkunde ähnelt der Anwendung der Engelwurz. Der Wiesen-Bärenklau gilt jedoch als weniger wirksam. Man kann das Kraut und die Wurzeln der Pflanze als Tee oder als Tinktur verwenden.
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Wiesen-Schaumkraut Rheuma, Entgiftung Das Wiesenschaumkraut wurde früher gelegentlich zur Blutreinigung und Entschlackung angewandt. Heute wird Tee aus dem Wiesenschaumkraut in der Naturheilkunde gegen Rheuma und andere Schmerzzustände eingesetzt.
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Wilder Majoran Gärungsprozesse im Darm, Bronchitis, Rheuma, Kopfschmerzen Dost, Oregano, Wilder Majoran - drei gebräuchliche Namen für die selbe Pflanze. Am bekanntesten ist wohl Oregano, da man ihn als Gewürz auf so ziemlich jeder Pizza findet. In der Naturheilhunde werden aber anstatt der Blätter die Triebspitzen verwendet.
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Wolfstrapp Schilddrüsenüberfunktion,  Menstruationsbeschwerden Der Wolfstrapp, der auch Wasserandorn genannt wird, wirkt sich hemmend auf den Jodtransport in der Schilddrüse aus und vermindert die Ausschüttung des Schilddrüsenhormons Thyroxins.
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Wurmfarn

 

Giftpflanze !

Bandwürmer

Früher war der Wurmfarn das Mittel der Wahl gegen Bandwürmer. Die Wirkstoffe der Pflanze sind aber relativ giftig und nicht gut haltbar, so dass die Pflanze heute an Bedeutung verloren hat.
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