Heilpflanzen

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>>> Krankheiten von A-Z und die zugeordneten Heilpflanzen

 

 
 
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Siehe auch: Psychoaktive Pflanzen, Australische Buschblüten, Heilpilze, Aphrodisiaka (Liebespflanzen), Noreia-Alpenblüten, Gemmotherapie, Bachblüten

Fotos mit freundlicher Genehmigung von www.botanikus.de

 
XXXX Kaffee XXXX Erschöpfungszustände XXXX Ob Kaffee unter Heilpflanzen einzuordnen ist, ist fraglich, da die Bohne ja inzwischen zu einem Volksgetränk und Genuß- bis Aufputschmittel geworden ist und gerne in hoher Überdosierung getrunken wird. Die Inhaltsstoffe sorgen für überhöhte Cholesterin- und Homozysteinwerte, zwei Risikofaktoren für Herzkrankheiten.
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  Kahles Bruchkraut   Blasenerkrankungen, Harnsteine, Nierengries   Das Bruchkraut - auch Harnkraut genannt - hat eine schwache krampflösende und desinfizierende Wirkung auf die ableitenden Harnwege und wird deswegen bei Blasenerkrankungen, Harnsteinen und Nierengries  verwendet. Zur Verwendung kommt das oberirdische Kraut der Pflanze, das getrocknet und als Tee zubereitet wird.
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  Kakao   Hautreizungen, Lippenrisse, Schwangerschaftsfalten   Kakao wird zwar hauptsächlich als Nahrungsmittel verwendet, hat aber auch interessante medizinische Eigenschaften. Die Bohne enthält Polyphenole und Flavonoide, die antioxidativ und gefäßschützend wirken. Eine übermäßige Bildung von Blutgerinnseln wird eingedämmt und die Pflanze hat auch eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem.
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  Kalifornischer Goldmohn   Schlafstörungen, Nervosität, Bettnässen, Angstzustände, Depressionen   Die Blätter des Kalifornischen Goldmohns wurden bereits von den amerikanischen Ureinwohnern genutzt. Er wurde als Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie als mildes Schmerzmittel angewandt. Trotz der nahen Verwandtschaft zum Schlafmohn enthält der Goldmohn keine Opiate, ist also kein Betäubungsmittel.
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  Kalkalge   Osteoporose, Calciummangel, Sodbrennen, Gelenkentzündungen (Arthritis)   Die Kalkalge enthält viel Calcium, ein Mineral, das wichtig für den Knochenaufbau ist. Eine große Rolle spielt Calcium auch bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen, bei der Aktivierung von Enzymen, bei der Blutgerinnung und bei der Funktionsweise von Zellmembranen.
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  Kalmus   Magen- und Darmerkrankungen.
Stimmungsaufhellung.
Äußerlich bei Zahnfleischerkrankungen.

Kann krebserzeugend wirken und in höheren Dosen Halluzinationen auslösen.

 

Der echte Kalmus gehört zur Familie der Aronstabgewächse, wächst nur an den Ufern von Gewässern und wird auch als deutscher Ingwer bezeichnet. Als Medikament wird der Wurzelstock verwendet. Dieser wird gewaschen, zerkleinert und getrocknet.
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  Kamille   Erkältungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Entzündungen, Juckreiz   Die Kamille ist wohl eine der bekanntesten Heilpflanzen überhaupt. Die getrockneten Blüten werden zu Tees, Extrakten, Tinkturen und Salben verarbeitet. Die Kamille enthält mehrere ätherische Öle, darunter eines von blauer Farbe.
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  Kampferbaum chronische Arthritis, Sehnenscheidenentzündung, traumatische Schwellungen, Myalgie, Bursitis, Zerrungen, Verstauchungen, entzündliche Ödeme Der Kampferbaum (Cinnamomum camphora) wächst hauptsächlich in Asien, Ostafrika und Brasilien und wird bis zu dreissig Meter hoch. Seine stark riechende Rinde ist Lieferant für das arzneilich genutzte Naturprodukt Campher.
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Kanadisches Berufskraut Rheuma, Gicht, Arthrose, Gelenkentzündungen, Durchfall Das Berufskraut stammt aus Nordamerika, ist aber seit dem 17. Jahrhundert auch in Europa heimisch. Es enthält Tannine und Flavonoide, die schmerzhafte Gelenkentzündungen lindern und die Harnsäureausscheidung fördern.
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Kanadische Blutwurzel Giftpflanze!
Homöopathisch bei Schnupfen und Wechseljahresbeschwerden
Die mehrjährige Staude gehört zur Familie der Mohngewächse und wird auch "Rote Blutwurz" genannt, nicht zu verwechseln mit der bei uns heimischen Pflanze "Blutwurz". Die Pflanze enthält reichlich Alkaloide, darunter das namensgebende Sanguinarin, das der rotfärbende Bestandteil der Wurzel ist.
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Kapuzinerkresse Harnwegsinfekte, Atemwegskatharre Die Kapuzinerkresse enthält den Wirkstoff Benzylsenföl, der als pflanzliches Antibiotikum mit weitem Wirkungsspektrum gilt. Der Kresse wird auch eine immunstimulierende Wirkung zugeschrieben.
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  Karotte, Möhre   Durchfall   Die Wurzel der Möhre zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Carotin aus, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird, das für die Sehkraft notwendig ist. Der hohe Kaliumgehalt bewirkt eine Steigerung der Harnausscheidung,
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  Kartoffel   Magenbeschwerden   Alle grünen Teile der Kartoffel sind giftig. Vor allem die unreifen Früchte enthalten viel Solanin, das über Reizungen der Verdauungswege, Krämpfe und Lähmungen bis hin zum Tod führen kann.
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  Katzenbart   Harnwegsinfektionen, Nierensteine, Gallensteine   Der Katzenbart (auch Javatee oder Indischer Nierentee genannt) enthält Flavonoide, die die Harnausscheidung steigern. Auch die Ausscheidung von Harnstoff und Harnsäure wird gefördert und es ließ sich vereinzelt eine positive Wirkung bei Nieren- und Gallensteinleiden beobachten.
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  Katzenkralle   Abwehrschwäche, Arthritis, Cholesterinspiegel, Erschöpfung, Gehirnleistungsstörungen, Virusinfektionen, Krebs  

Die Katzenkralle ist bei uns weitgehend unbekannt. Sie stammt aus Peru und gilt dort als Wundermittel gegen viele Krankheiten. Zur Anwendung kommt die Wurzel, die den Wirkstoff Sitosterol und Quinovinsäureglykoside enthält. Diese wirken belebend auf das Immunsystem und haben virushemmende Eigenschaften, sind somit für eine Vielzahl von Beschwerden geeignet.
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Katzenminze Fieber, Grippe, Abgeschlagenheit, Angstzustände, mangelnde Kreativität, Stimmungsaufhellung Die Katzenminze wirkt schweißtreibend und fiebersenkend und wird gerne zur Behandlung von grippalen Effekten bei Kindern eingesetzt. Die Pflanze wirkt leicht euphorisierend und angstlösend. Sie wird auch gerne als Ersatz für Marihuana geraucht, was bei manchen Menschen allerdings völlig wirkungslos bleibt - dafür aber juristisch gesehen einwandfrei ist.
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  Katzenpfötchen   Verdauungsbeschwerden, Gallenprobleme, Wundheilung   Das Katzenpfötchen - auch Gelbe Immortelle genannt - wirkt dank der enthaltenen Arenole und Isoarenole gegen Pilze und Mikroben. Das ebenfalls enthaltene Kämpferöl regt die Gallen-, Magen-, und Bauchspeicheldrüsensekretion an.
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  Kava-Kava   Ängste, Unruhe  

Bis Juni 2002 wurde der Wurzelextrakt der aus der Südsee stammenden Pflanze Kava-Kava bei Ängsten und Unruhe angewandt, ebenso zur Schmerztherapie. Dann widerrief das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte die Zulassung für Kava-Kava und Kavainhaltige Arzneimittel. Es reagierte damit auf 40 dokumentierte Fälle von schweren Leberschädigungen.
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  Kermesbeere   Nur homöopathische Verwendung   Die Kermesbeere wurde früher in der Phytotherapie als Brechmittel genutzt, ist aber heute kaum noch gebräuchlich, da es durch den Genuss der Beeren insbesondere bei Kindern leicht zu Vergiftungserscheinungen kommen kann.
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Khella Angina pectoris,
Atemwegserkrankungen
Khella wurde schon von den alten Ägyptern als Heilpflanze genutzt. Das enthaltene Pyranocumarin Visnadin wirkt kräftigend auf den Herzmuskel, indem es die Herzkranzgefäße erweitert und eine bessere Durchblutung ermöglicht.
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  Kiefer   Rheuma, Bronchitis, Husten, Kehlkopfentzündung, Schnupfen, Erkältung   Die Kiefer - auch Föhre genannt - sondert eine farblose, klebrige Substanz ab, die aus Harzen und dem ätherischen Terpentinöl besteht. Dieses Öl - in Fertigprodukten verarbeitet - ist geeignet für schmerzlindernde und durchblutungsfördernde Einreibungen bei Rheuma.
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  Kirschlorbeer   nur homöopatische Verwendung   Der Strauch wächst von Südosteuropa bis Südwestasien und enthält größere Mengen an den Blausäureglykosiden Isoamygdalin und Prunasin, ist daher als Giftpflanze einzustufen.
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  Klatschmohn   Unruhe, leichte Schlafstörungen, Husten, Heiserkeit   Der Klatschmohn hat wegen seiner schwachen Wirkung und den möglichen Nebenwirkungen in Deutschland kaum eine Bedeutung. Vor allem die Früchte der Pflanze enthalten giftige Alkaloide und dürfen nicht gekaut werden.
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  Klette   Gelenkrheuma, Geschwüre, Magenbeschwerden, Haarausfall und Kopfschuppen  

Verwendung finden die getrockneten Wurzeln der Großen Klette, der Kleinen Klette und der Hainklette. Inhaltsstoffe sind Arctiin, Inulin, Schleimstoffe, ätherisches Öl, Polyine, Kaffeesäurederivate und Sesquiterpenlactone.
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  Kletten-Labkraut   Hautleiden   Früher galt das Kletten-Labkraut als wirksam bei Krebs, aber das konnte von der modernen Forschung leider nicht verifiziert werden. Heute wird die Pflanze nur noch selten als harntreibendes Mittel eingesetzt. Bei Hautleiden kann man die betroffenen Stellen mit dem Saft der frischen Pflanze beträufeln.
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  Knoblauch   Arteriosklerose, Bluthochdruck   Man verwendet die frische Zwiebel oder einen alkoholischen Extrakt, der geruchlos ist. Neben der antibiotischen Wirkung ist erwiesen, dass der Knoblauch einen günstigen Einfluss bei Arterienverkalkung oder Bluthochdruck hat.
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  Knoblauchsrauke   Wundheilung, Atemwegskatharre   Die Knoblauchsrauke wurde früher in der Volksheilkunde bei Katharren der Atemwege und als Heilmittel gegen Würmer verwendet. Zur äußerlichen Anwendung wurden aus den Blättern Breiumschläge hergestellt, mit denen man Insektenstiche und eiternde Wunden behandelte.
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  Knöllchen-Steinbrech   Nieren-/Blasensteine,-grieß   Die Pflanze findet in der Volksheilkunde Verwendung bei Stein- oder Grießbildung in Niere oder Blase. Den gleichen Anwendungszweck erfüllt sie in der Homöopathie.
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Knorpelmöhre Angina pectoris,
Atemwegserkrankungen
Die Knorpelmöhre wurde schon von den alten Ägyptern als Heilpflanze genutzt. Das enthaltene Pyranocumarin Visnadin wirkt kräftigend auf den Herzmuskel, indem es die Herzkranzgefäße erweitert und eine bessere Durchblutung ermöglicht.
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  Kolabaum   Müdigkeit, Schwächezustände   In Afrika ist die coffeinhaltige Nuss des Kolabaums schon seit Jahrhunderten ein gängiges Genussmittel. Dort werden die leicht bitteren, erdig schmeckenden, etwa walnussgroßen Samen aufgebrochen, etwa eine Stunde gekaut und anschließend ausgespuckt.
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Koloquinte Giftplanze !
Geschwüre, Asthma, Bronchitis, Gelbsucht, Dyspepsie, Verstopfung, Rheuma, Anämie
Die Koloquinte ist eine giftige Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse. In der Volksheilkunde wird das meist aus Marokko importierte getrocknete Fruchtfleisch nur von erfahrenen Therapeuten angewandt.
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  Königskerze   Husten, Atemwegsinfekte, Durchfall, Geschwüre, Hautreizungen, Wunden, Magenschleimhautentzündung   Die Königskerze enthält reizmildernde Schleime, Saponine, die das Abhusten erleichtern und Flavonoide, die Entzündungsprozesse hemmen. Deshalb werden die Blüten der Königskerze hauptsächlich zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege eingesetzt.
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  Koriander   Magenverstimmungen   Die Früchte des Korianders werden heute nur noch selten als blähungstreibendes und krampflösendes Magenmittel eingesetzt. Viel häufiger ist die Verwendung als Gewürz und in der Likörindustrie. Der Koriander ist unter anderem ein Bestandteil von Curry.
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  Kornblume   Harntreibend, Verdauungsstörungen   Heutzutage dient die Kornblume fast ausschließlich als Schmuckblume in Teemischungen.
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Kranichbeere Harnwegsinfekte Die Kranichbeere wird meist mit ihrem englischen Namen Cranberry bezeichnet. Wegen ihrer keimhemmenden Wirkung wird sie bei Erkrankungen der Harnwege eingesetzt. Darüber hinaus macht sie den Urin geruchlos, ein interessanter Aspekt für Menschen, die an Inkontinenz leiden.
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Krauseminze Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Erkältungskrankheiten

Im Gegensatz zur Pfefferminze enthält die Krauseminze kein Menthol. Ihr fehlt daher der kühlende Nachgeschmack. Die mentholfreie Krauseminze wird von Kindern oft besser vertragen als die Pfefferminze.
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Kreuzblume Nervosität, Vergesslichkeit, Antriebsarmut, Konzentrationsschwäche, Stimmungsschwankungen, Melancholie und Geistesabwesenheit Die Kreuzblume (Polygala sibirica) stammt aus dem nördlichen China, Sibirien und der Mongolei. Zur Verwendung kommen die Wurzeln. Deren Inhaltsstoffe sollen das Gedächtnis und die geistigen Fähigkeiten verbessern.
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Küchenschelle Nur homöopathische Anwendung Die Wiesen-Küchenschelle (auch Kuhschelle, Pulsatilla pratensis) wurde früher weit verbreitet bei Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich und der weiblichen Geschlechtsorgane angewandt. Wegen ihrer Reizwirkung auf Haut und Schleimhäute, die Nieren und die ableitenden Harnwege ist die Anwendung heute aber nur noch in der Homöopathie üblich.
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  Kudzu   Raucherentwöhnung, Alkoholentzug, Leberschädigungen, Klimakterium   Kudzu enthält Isoflavonoide, die das Verlangen nach Zigarettenkonsum einschränken. Nikotin entfaltet seine Wirkung über sogenannte Nikotin-Rezeptoren. Die Isoflavonoide der Kudzu-Bohne besetzen diese Rezeptoren und dienen praktisch als Nikotinersatz.
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  Kümmel   Blähungen, Verdauungsschwierigkeiten,
 
  Die Früchte und auch das ätherische Öl haben krampflösende Eigenschaften. Kümmel als Zusatz zu schwer verdaulichen Speisen wie Brot, Käse und Kohl ist seit Alters her gebräuchlich.
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  Kürbis   Eingeweidewürmer, Prostata-Vergrößerung  

Die getrockneten Samen des Kürbis mit mandelartigem Geschmack enthalten den Wirkstoff Cucurbitin. Die Kürbissamen oder das Samenöl wird auch zur symptomatischen Erleichterung bei der gutartigen Prostata-Vergrößerung und den damit verbundenen Beschwerden verordnet. Der Gartenkürbis wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2005 gewählt.
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Kurkuma Verdauungsstörungen, Rheuma Die getrocknete und gepulverte Wurzel des Kurkuma (auch Gelbwurz genannt) hat wohl jeder schon einmal verzehrt, sie ist Bestandteil von Curry und gibt diesem die gelbe Farbe.
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